Die Uhrenfabrik Kienzle in Schwenningen

Die schwäbische Konkurrenz der Schwarzwälder Uhrmacherei

All zu tiefgründig und informativ sind die einzelnen Beiträge auf dieser Seite nicht. Es macht einfach Spaß, bei so vielen Holzuhren auch mal was "moderneres" zu fotografieren und die ein oder andere Uhr mehr in Szene zu setzen.


Kienzles neue Kollektion im 2. Weltkrieg

Kienzle Tischuhr, Entwurf: Heinrich Möller, Katalognummer: 34/388/1, Schwenningen um 1940/41
Kienzle Tischuhr, Entwurf: Heinrich Möller, Katalognummer: 34/388/1, Schwenningen um 1940/41

Der Entwurf darf Heinrich Möller zugeschrieben werden, der ab den frühen 1930ger Jahren in der Uhrenfabrik Kienzle als Entwerfer seine Arbeit auf nahm. Eine genauere Datierung der Uhr ist nicht einfach. Im Gesamtkatalog von 1939 und davor ist sie nicht zu finden. Komplette Kataloge aus den Kriegsjahren 1940 bis 1945 habe ich leider keine zur Verfügung. In einer Blättersammlung vom Frühjahr 1942 taucht sie auf. In den Prospekten und Katalogen nach 1945 ist sie nicht mehr zu finden.

 

Katalognummer: 34/388/1

 

Uhrwerk:

Massives 8 Tage Federzugwerk mit 15 Steinen

 

Materialien:

Grüner Marmor, vergoldete Messingmontierung

 

Maße:

Höhe: 22,5 cm

Breite: 30cm

Tiefe: 6 cm


Kienzle`s Solar betriebener Heliomat

Heliomat, Kienzle Schwenningen 1960er
Heliomat, Kienzle Schwenningen 1960er

In den 1960er wird bei KIENZLE die Energie der Sonne umgewandelt, gespeichert und damit das vergoldete Uhrwerk mit Klappanker angetrieben. Die Tischuhr gab es mit versilberten und vergoldetem Gehäuse von ca. 1963 bis 1967.


Kienzle international - Einfach 70er

Tischuhr, Kienzle, Schwenningen 70er Jahre
Tischuhr, Kienzle, Schwenningen 70er Jahre

Die Uhrenentwürfe der Schwenninger Uhrenfabrik Kienle trafen oft genau den Zeitgeist. Hier eine der teuersten Tischuhren der Kienzle Kollektion aus den 1970er Jahren. Aus einem aufwendigen Mirkromosaik von Glassteinen, die mit farbigen Folien hinterlegt sind, ist das Zifferblatt zusammengesetzt.