Die Uhrenfabrik Kienzle in Schwenningen

Besondere Stücke aus der Kienzle Kollekton

Kienzle, Qualitäts-Uhren, Werbeschild Glas, Schwenningen um 1935, 67 cm x 42 cm
Kienzle, Qualitäts-Uhren, Werbeschild Glas, Schwenningen um 1935, 67 cm x 42 cm

Die Kienzle Uhrenfabrik lieferte ab den 1930 bis in die 70er Jahre immer wieder ein Uhrendesing, das bei einzelnen Modellen auch heute noch frisch und ansprechend wirkt. Damit eng verbunden ist über einen langen Zeitraum der Chefentwerfer Heinrich Möller. Ich will diese Seite nutzen, einige dieser herausragenden Uhren der Kienzle Kollektion vorzustellen. Als Sammler schlägt mein Herz natürlich schneller bei seltenen, ausgefallenen oder einfach teuren Uhren und genau solche Uhren zeige ich auf dieser Seite. Die Uhren sind chronologisch eingeordnet, beginnend mit den ältesten Uhren.

Plakat mit einer Uhr. Kreisrundes Glas auf verchromten Sockel. Die Zeiger sind versilbert der Ziffernring zeigt verchromte Zahlen auf schwarzem Grund
Sonderausstellung: Kienzle Design-Uhren, Luxus aus Schwenningen,vom 17.05. bis 31.12.2026

Im Rahmen einer kleinen Ausstellung sind ein großer Teil meiner Kienzle Stil-Uhren in Furtwangen zu sehen. Wer in der Nähe ist, kann gerne vorbei schauen. Immer Donnerstags öffnet das Deutsche-Uhrenmuseum von 10 bis 16 Uhr seinen Workshop-Raum, das StattMuseum, in dem die Uhren ausgestellt sind. Das Uhrenmuseum selber ist noch wegen der Sanierung geschlossen. Der Eintritt ist frei. Im Workshop-Raum können auch selber Kuckucksuhren gebastelt werden. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des Deutschen Uhrenmuseum (deutsches-uhrenmuseum.de).


Kienzle Uhrenkataloge

Für den Interessierten habe ich einige meine Uhrenkataloge von Kienzle digitalisiert und stelle sie zum Selbsttudium zur Verfügung. Die Auswahl ergibt einen guten Überlick über die Produktion von Kienzle. Ich bin immer auf der Suche nach weiteren Katalogen und Werbeprospekten, gerne auch geschenkt. 


Die frühen Kienzle Uhren

Kleine Tischuhr aus Zinkguss, bronziert. Das kleine Uhrwerk ist in einem Runden Gehäuse auf einer Plinte montiert. Ein mächtiger Adler sitzt mit ausgebreiteten Schwingen oben auf der Uhr.
Tischuhr mit Adler, Uhrenfabrik Kienzle, Schwenningen um 1920

 Die Uhren zum Ende des 19. Jahrhunderts und in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts sind oft überladen mit Zierrat. Ich habe lange überlegt, was ich für eine Uhr ankaufe, um auch für diese Epoche eine repräsentative Kienzle Uhr zu zeigen. Mehr als eine sollte es nicht sein, da der Schwerpunkt der Sammlung auf den Jahren nach 1930 liegt. Dieses Tischührchen ist es nun geworden. 

 

Ich habe sie auch gekauft, weil ich sie in einem Katalog gesehen habe. Jetzt wo die Uhr da ist, finde ich den Katalog nicht mehr. Sobald ich wieder weiß, wo die Uhr abgebildet ist, werde ich die Beschreibung ergänzen. 

  

Gekauft habe ich sie in den USA. Das Paket war kleiner als die Uhr und die Flügel hatten schon aus dem Karton geragt. Zum Glück im Unglück ist nur ein Fuß hinten abgebrochen, der ohne großen Aufwand wieder fixiert werden konnte. Der gestutzte rechte Flügel und der Sprung im Glas war schon beim Kauf so. 

  

Zinkguss, bronziert

Kienzle, Schwenningen, um 1920


Kienzle Uhren aus den Jahren 1931 bis 1945

drei Kienzle Uhren entworfen von Heinrich Möller, eine quatratische mit Marmoreinlagen, eine mit Lapislazuliindikationen und eine runde mit grünem Glas und vergoldetem Fuß
Auswahl an Uhren der Uhrenfabrik Kienzle in Schwenningen aus dem Zeitraum 1935 bis 1941

Kienzle Katalognummer: 402/23

Tischuhr verchromt, Uhrenfabrik Kienzle, Schwenningen, Entwurf Heinrich Möller, 1935-1941
Tischuhr verchromt, Uhrenfabrik Kienzle, Schwenningen, Entwurf Heinrich Möller, 1935-1941

Kienzle Superia

Rahmen und Sockelplatte verchromt poliert, Zahlenreif schwarz, Werkscheibe verchromt geschliffen, Zahlen und Zeiger matt weiß versilbert, hintere Glasplatte hellgrau.

massives 8-Tag-Anker-Gehwerk, 6 Steine

 

Maße:

Höhe: 25 cm

Breite: 22 cm

  

Katalognummer:

402/23

ab 1939 Nummer:  34/350/1

Kienzle Katalognummer: 502/210

Tischuhr ein verchromtes Gestell trägt eine graue Glasplatte. In die Glasplatte ist das Uhrwerk montiert. Das eigentliche Zifferblatt ist verchromt. Die Stundenzahlen für 3,6 9 und 12 Uhr sind aus dem Edelstein Lapislazuli gearbeitet.
Kienzle Tischuhr aus Glas, Chrom und Lapislazuli, Schwenningen, um 1835

Kienzle Stiluhr

Rahmen und Sockel verchromt, poliert, Sockelzwischenteil und Zifferblatt verchromt geschliffen, Steine in echt Lapislazulie an Stelle der Zahlen 3, 6, 9 und 12, hintere Glasplatte schwarz tranparent, Zeiger verchromt.

 

Katalognummer: 502/210

 

Uhrwerk:

Massives 8 Tage Federzugwerk mit 6 Steinen

  

Maße:

Höhe: 13,2 cm

Breite: 21 cm 

Bemerkung: Die Uhr ist auf den Fotos noch nicht gereinigt.

Kienzle Katalognummer: 402/296-ASS

Ein rundes, blaues Glaszifferblatt umrahmt von vergoldeten Tierkreissymbolen. Das runde Zifferblatt wird getraben von einem dunkel patinierten Standfuß. Die Zeiger sind die Typischen Zeiger von Heinrich Möllre entworfen.
Uhrenfabrik Kienzle, Tierkreis-Uhr, Entwrurf Heinrich Möller, Schwenningen, um 1937

Die Tierkreis-Uhr

Das Gehäuse ist bronzefarbig, Tierkreiszeichen und Zeiger echt vergoldet. Zahlen und Zeichen sind aus massivem Material in langwieriger und genauer Kleinarbeit handgesägt. Zeiger, Zahlen und Tierkreis liegen zwischen Kristallglasplatten, die hintere Kirstallplatte ist leicht getönt, die mittlere Kristallplatte als Zifferblattmittel schwarze.

Die Uhr hat den Postversand leider nicht heil überstanden und die hintere Glasplatte ist in viele Scherben zerbrochen. 

 

Katalognummer: 402/296-ASS

 

Uhrwerk:

Massives 8 Tage Federzugwerk mit 15 Steinen

  

Maße:

Höhe: 28,8 cm

Breite: 25 cm

 

Preis 1937: 325.- RM

Kienzle Katalognummer: 402/397-JA

Ein rundes, grünes Glaszifferblatt mit vergoldeten Stundenzahlen. Das Zifferblatt wird getraben von einer vergoldeten Standfuß. Die Zeiger sind die Typischen Zeiger von Heinrich Möllre entworfen.
Uhrenfabrik Kienzle, Tischuhr mit grünlichem Glas, Entwrurf Heinrich Möller, um 1938

Kienzle Superia

Vergoldet, hellgünes konkav geschliffenes Kristallglas, massives 8-Tage-Anker-Gehwerk, 

 

Katalognummer: 402/397-JA

 

Uhrwerk:

Massives 8 Tage Federzugwerk mit 15 Steinen

  

Maße:

Höhe: 20 cm

Breite: 17,6 cm

 

Preis 1938: 116.- RM

Kienzle Uhrwerk 502 mit Bim-Bam Schlag

Uhrenfabrik Kienzle, Uhrwerk Nr. 502 mit Bim-Bam-Schlag, um 1930-1940
Uhrenfabrik Kienzle, Uhrwerk Nr. 502 mit Bim-Bam-Schlag, um 1930-1940

Leider habe ich keine weiteren Unterlagen zu dem Uhrwerk gefunden. Anhand der Nummer dürfte es in den 1930er-1940er Jahren hergestellt sein. Es hat einen Halbstunden-Bim-Bam Schlag auf drei Tonfedern. 

Kienzle Katalognummer 34/376/1

Kienzle Tischuhr nach einem Entwurf von Heinrich Möller. Entstanden in Schwenningen am Neckar 1940.
Kienzle Superia, Tischuhr mit Kalbfell, Schwenningen 1940

Kienzle Superia

Katalognummer: 34/376/1

 

Uhrwerk:

Massives 8 Tage Federzugwerk mit 15 Steinen

 

Materialien:

Vergoldet, seitlich braunes Kalbfell, Zifferblatt versilbet, aufgelegte Zahlen, Goldlinien

 

Maße:

Höhe: 16,2 cm

Breite: 24,8 cm

Kienzle Katalognummer 34/388/1

Kienzle Tischuhr, Entwurf: Heinrich Möller, Katalognummer: 34/388/1, Schwenningen um 1940
Kienzle Tischuhr, Entwurf: Heinrich Möller, Katalognummer: 34/388/1, Schwenningen um 1940

Kienzle Superia

Der Entwurf darf Heinrich Möller zugeschrieben werden, der ab den frühen 1930ger Jahren in der Uhrenfabrik Kienzle als Entwerfer seine Arbeit auf nahm. Eine genauere Datierung der Uhr ist nicht einfach. Im Gesamtkatalog von 1939 und davor ist sie nicht zu finden. Komplette Kataloge aus den Kriegsjahren 1940 bis 1945 habe ich leider keine zur Verfügung. In einer losen Blättersammlung wohl vom Frühjahr 1940 taucht sie auf. In den Prospekten und Katalogen nach 1945 ist sie nicht mehr zu finden.

 

Katalognummer: 34/388/1

 

Uhrwerk:

Massives 8 Tage Federzugwerk mit 15 Steinen

 

Materialien:

Grüner Marmor, vergoldete Messingmontierung

 

Maße:

Höhe: 22,5 cm

Breite: 30cm

Tiefe: 6 cm

Kienzle Katalognummer S 34/387/1

Tischuhr Enwurf Heinrich Möller, Uhrenfabrik Kienzle,  Katalognummer S34/387/1, Schwenningen um 1940.jpg
Tischuhr Enwurf Heinrich Möller, Uhrenfabrik Kienzle, Katalognummer S34/387/1, Schwenningen um 1940.jpg

Kienzle Superia

Marmor, Gold und Silber, das sind die Materialien mit denen Heinrich Möller um 1940 bei den Entwürfen für die Kienzle Stiluhren gerne spielte. Die Kombinationen ergänzten die Chrom- und Glasoberflächen der 1930er Jahre. Diese Kienzle Stiluhr gehörte um 1940 zur obersten Preisklasse. Neben der teuren Marmorvariante, gab es noch die "billigere" Variante in Nussbaummaserholz und Mahagoni, mit dem günstigeren 8 Tag Uhrwerk mit 6 Steinen.

 

Katalognummer: S34/387/1

 

Uhrwerk:

Massives 8 Tage Ankergehwerk mit 15 Steinen

 

Materialien:

Portor-Marmor, Metallteile rotgoldfarbig, Zifferblatt versilbert, leicht beigefarbig, mit aufgelegtem Minutenring, aufgelegte vergoldete Zahlen auf schwarzem Grund

 

Maße:

Höhe: 24 cm

Breite: 41cm

Tiefe: 6 cm

Gewicht: 7,1 kg

Kienzle Katalognummer S 34/291/134

Tischuhr der Qualität Superia im dunklen Nussbaumgehäuse. Versilbertes Zifferblatt mit aufgelegtem vergoldeten Minutenring. Entstanden um 1940 in Schwenningen.
Tischuhr Superia, Uhrenfabrik Kienzle, Schwenningen um 1940, Katalognummer: S 34/291/134

Kienzle Superia,

Nußbaum, matt antik. Lünette vergoldet, Zifferblatt versilbert, leit beigefarbig, aufgelegter vergoldeter Minutenring, aufgelegte vergoldete Zahlen. 

Der Zustand der Uhr ist stark gebraucht. Der Lack hat starke Schäden und blättert stellenweise schon ab.

 

Uhrwerk: massives 8-Tage-Ankerwerk, 6 Steine

 

Maße:

Höhe: 227 mm

Breite: 200 mm


Kienzle Uhren ab 1945 bis 1980

Drei Kienzle Uhren aus Glas, Kuststoff und vergoldeten Gehäusen.
Uhrenmodelle der Uhrenfabrik Kienzle in Schwenningen aus den 1950er Jahren

Kienzle Katalognummer 34/392/1

Tischuhr mit personifikationen der vier Jahreszeiten, Uhrenfabrik Kienzle in Schwenningen, Uhrendesigner: Heinrich Möller, 1950
Tischuhr mit personifikationen der vier Jahreszeiten, Uhrenfabrik Kienzle in Schwenningen, Uhrendesigner: Heinrich Möller, 1950

Kienzle Stiluhr

Kienzle lieferte mit ihrem Uhrendesigner Heinirch Möller eine große Bandbreite an unterschiedlichsten Uhren. Dabei trafen einige Entwürfe den Zeitgeschmack, andere waren fast Zeitlos und finden sich Jahrzehnte lang im Verkaufsprogramm und wieder andere kann man als Eintagsfliege auffassen, die nur kurze Zeit produziert wurden. Zu diesen letztgenannten  Versucherle, gehört die hier vorgestellte Tischuhr. Neben den so oft hervorgehobenen Designklassiker hat Heinrich Möller also auch klassisch hässliche Uhren für Kienzle entworfen. Im Katalog von 1950 kann ich sie das erste mal nachweisen. Einzelne Gestalltungselemente z.B. die Ziffern, lassen sich bei Möller aber schon 1939/40 finden. Ihr Preis lag bei 225 DM, damit gehörte sie zu den teuren Kienzle Uhren. 

 

Katalognummer: 34/392/1

Preis 1950: 225 DM

 

Vergoldet, Zifferblatt und Zeiger handgetrieben, patiniert, symbolische Figuren, die 4 Jahreszeiten darstellend, Zahlenreif dunkel patiniert, aufgelegte versilberte Zahlen.

 

Uhrwerk:

8-Tage-Anker-Gehwerk No. 151, 15 Steine

 

Maße:

Höhe: 215 mm,

Breite: 230 mm,

Tiefe: 60 mm

 

Gewicht: 2,8 kg

Kienzle Katalognummer 34/394/1

Kienzle, Stiluhr mit Lebenslauf, Schwenningen 1950
Kienzle, Stiluhr mit Lebenslauf, Schwenningen 1950

Kienzle Stiluhr

Die Idee mit dem Lebenslauf hatte Kienzle schon um 1940 in einer Stiluhr verwirklicht. 1950 wurden die gleichen Figuren noch einmal in einem neuen Gehäuse verbaut. Diese Uhr hat kein Kienzle Firmenlogo auf dem Zifferblatt. Wenn ich es recht weiß, müsste es glänzend schwarz auf den mattschwarzem Hintergrund aufgedruckt sein.

 

Vergoldet, Zifferblatt rosa-gold, Mittel schwarz mit Figuren, den Lebenslauf darstellend, Sekundenpunkte und Zeiger versilbert.

 

Katalognummer: 34/394/1

Preis 1950: 152 DM

 

Uhrwerk:

8-Tage-Anker-Gehwerk No. 151, 15 Steine

 

Maße:

Höhe: 160 mm,

Breite: 168 mm,

Tiefe: 45 mm,

 

Gewicht: 1394 g

 

Kienzle Katalognummer 34/3507/1

Uhrenfabrik Kienzle, Tischuhr, Entwurf: Heinrich Möller, Schwenningen um 1950
Uhrenfabrik Kienzle, Tischuhr, Entwurf: Heinrich Möller, Schwenningen um 1950
Kienzle Stiluhr
Plexiglas hält in den 1950er Einzug in die eigenen vier Wände. Noch werden die Möglichkeiten des termoplastischen Materials bei dem Entwurf von Heinrich Möller nicht ausgenutzt und er verwendet es eher als Glasersatz. Heinrich Möller lässt in der Gehäuseform noch deutlich seine Entwürfe der späten 1930er Jahre erkennen aber das Zifferbaltt und die Zeiger mit ihrer organischen Formensprache erleben bei ihm um 1950 ihren Höhepunkt.

Katalognummer: 34/3507/1

Preis 1950: 240 DM

 

Uhrwerk:

8-Tage-Anker-Gehwerk No. 151 mit 15 Steinen

 

Materialien:

Plexiglas, Metallteile vergoldet, Zifferblatt mittel und Zahlenfelder versilbert, Zahlen aufgelegt

 

Maße:

Höhe: 16,8 cm

Breite: 21,7cm

Tiefe: 5 cm

Kienzle Katalognummer 34/3502/1

Tischuhr deresn Gehäuse zum großen Teil aus Plexiglas hergestellt wurde. Die Zeiger und Stundenmarkierungen sind vergoldet.
Uhrenfabrik Kienzle, kleine Tischuhr aus Plexiglas, Schwenningen um 1950, Katalognummer 34/3502/1

Kienzle Stiluhr

Vergoldet, Plexiglas, Zifferblatt versilbert, Zahlen stahlblau. Diese Tischuhr ist die kleine Schwester von Katalognummer 34/3507/1. Nebeneinander gestellt, wirkt die Uhr schon fast winzig.

 

Uhrwerk: 8-Tag-Anker-Gehwerk No. 151, 10 Steine

 

Größe:

Höhe: 105 mm

Breite: 127 mm

 

Kienzle Katalognummer 34/3671

goldene, kreisrundes Tischuhr auf einem kleinen, mehrstufigen Sockel. Das Zifferblatt ist Vorder- und Rückseitig verglast. Das hintere Glas ist gelblich eingefärbt.
Kienzle Tischuhr, Katalognummer 34/3671, vergoldetes Gehäuse, Schwenningen um 1957

Kienzle Stiluhr

Vergoldet, gelbes Kristallglas, versilberter Minutenreif

 

Katalognummer: 34/3671 

 

Uhrwerk: 8-Tag-Anker-Gehwerk No. 151, 15 Steine

 

Größe:

Höhe: 230 mm

Breite: 200 mm

 

Kienzle Katalognummer 63/0650

Kordeluhr, Uhrenfabrik Kienzle in Schwenningen, Katalog Nr. 63/0650, um 1958
Kordeluhr, Uhrenfabrik Kienzle in Schwenningen, Katalog Nr. 63/0650, um 1958

Die Kordeluhren sind einfach eine ganz besondere Sorte von Uhren. Beim durchsehen der mir zur Verfügung stehenden Kienzle Katalogen zeigt sich, für mich doch überraschend, dass diese Uhren nur über wenige Jahre hergestellt wurden. Die Kordeluhren gehören nun nicht gerade zu den gesuchtesten Uhren auf dem Sammlermarkt aber es gibt auch unter Ihnen, bessere und schlechtere Entwürfe.

 

Katalognummer: 63/0650

Preis: 1958 = 60 DM

 

Uhrwerk:

Massives 8 Tage Ankergehwerk No. 161/5 mit 5 Steinen, Nivarox-Spirale

 

Materialien:

Goldfarbig und weiß, Zifferblatt weiß und schwarz, aufgelegte goldfarbige Zahlen und Stundenmarken, goldfarbige Metallkordel

 

Maße:

Durchmesser: 15,5 cm

mit Kordel 35 cm

Kienzle kIENZLE hELIOMAT, Katalognummer 55/9111

Die Kienzle Heliomat, eine der ersten Großuhren die bereitz in den 1960er Jahren mit Solarzellen betrieben wurde.
Heliomat, Kienzle Schwenningen 1960er

Kienzle Heliomat 

In den 1960er wird bei KIENZLE zum ersten mal die Energie der Sonne in elektrische Energie umgewandelt, gespeichert und damit das vergoldete Uhrwerk mit Klappanker angetrieben. Diese Lichtuhr gab es mit versilberten und goldfarbenem Gehäuse von ca. 1963 bis 1967.

 

Gehäuse versilbert und vernickelt, versilbertes Zifferblatt mit feinem Reliefschliff, aufgesetzte schwarze Stundenmarken, schwarze Zeiger.

 

Uhrwerk: Batteriewerk No 606d/911, Platinen 43,5mm Durchmesser, elektromagnetischer Selbstaufzug, 11 Steine, Kienzle-Ankergang, Nivarox-Spirale, Deac-accumulator type 451 D

 

Katalognummer: 55/9111

 

Maße: 

Höhe: 111 mm

Breite: 240 mm

Kienzle Katalognummer 55/7129

Kienzle Internatioal, kleine Tischuhr Schwenningen 1967, Katalog Nummer 55-7129
Kienzle Internatioal, kleine Tischuhr Schwenningen 1967, Katalog Nummer 55-7129

Optisch sehr nahe am Entwurf der "Heliomat" ist diese kleine Tischuhr. Sie war eine der billigen Tischuhren von Kienzle. Kostete die Heliomat 450 DM, gabs den kleinen Bruder schon für 90 DM.

Diese Uhren sind auch schon in die Jahre gekommen. Sehr gut erhaltene Stücke muss man heute schon suchen. Ist der Lack angegriffen, beginnt das Metall zu korrodieren.

 

Katalognummer: 55/7129
Preis 1967: 90 DM

 

Batteriewerk: Minielectric

 

Maße:

Höhe: 143 mm

Breite: 102 mm

Kienzle Katalognummer 55/7416

Stieluhr, Kienzle Katalognummer 55/7416, Schweningen 1971
Stieluhr, Kienzle Katalognummer 55/7416, Schwenningen 1971

Neuheit 1971

Die Uhrenentwürfe der Schwenninger Uhrenfabrik Kienzle trafen oft genau den Zeitgeist. Hier eine der teuersten Tischuhren der Kienzle Kollektion aus den 1970er Jahren. Im Neuheitenkatalog 1971 taucht Sie das erste mal auf. Aus einem aufwendigen Mirkromosaik von Glassteinen, die mit farbigen Folien hinterlegt sind, ist das Zifferblatt zusammengesetzt.

 

Katalognummer: 55/7416

Preis: 1972 = 480 DM

 

Uhrwerk:

Batteriewerk 606/51

 

Gehäuse:

schweres vergoldetes Gehäuse, Mosaik Zifferblatt mit vergoldetem Mittel, vergoldete Zeiger

 

Maße:

Breite: 23,2 cm

Höhe: 12,8 cm