Große Kuckucksuhr von Alexandre Fleig, Triberg im Schwarzwald, um 1900-1914
Ich habe ja schon einige Uhren in meiner Sammlung. Vielleicht auch einige zu viel, aber selten habe ich mich so gefreut wie über den Kauf dieser Uhr. Uhrmacher:
Alexaner Fleig (Triberg), Gehäusefabrikant: nicht signiert (unbekannt), Ob Alexander Flaig selber Uhren verkauft hat oder nur die Uhrwerke lieferte, kann ich noch
nicht schlüssig belegen. Dieses Gehäuse mit dem 8-Tage-Zugfederwerk konnte ich bis jetzt in den Katalogen der Firmen: Philipp Haas und Söhne (St. Georgen) und Gordian
Hettich Sohn (Futwangen) nachweisen. Entstanden ist die 135 cm hohe und 75 cm breite Uhr, um 1900-1914. Diese Uhren gehören zu den schönsten geschnitzten Kuckucksuhren
überhaupt. Das Holz ist Nussbaum, das diesen Uhren noch einmal ein besonders edles Aussehen gibt. Nachdem mich 6 Tage vor Abauf der Auktion mein Arbeitskollege auf die
Uhr aufmerksam gemacht hatte, habe ich den Kauf auch schön diese 6 Tage zelebriert. Bin allen auf den Nerv gegangen mit der Uhr. Die werden jetzt froh sein, dass ich
sie nicht mehr mit der Uhr belästige. Aber noch nie haben so viele Leute die Rückmeldung gegeben, die würden Sie auch noch bei sich Zuhause hin hängen. Ich glaube das
ich schneller gesagt als dann getan, wenn man sie vor sich sieht.
Sie braucht ein bisschen Pflege und einige Ergänzung und Reparaturen will ich machen.
Kuckucksuhrwerk des Uhrmachers Alexander Fleig aus Triberg, Schwarzwald um 1900-1914
8-Tag-Federzugwerk von Alexander Fleig in Triberg. Durchbrochene Messingplatinen mit der typischen Häuschenform. Die Rückplatine ist monogrammiert mit AF.